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23.04.2012
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Aktuelle Mitteilungen zum Segeln auf dem Chiemsee

Montag, 18. Juli 2011: Großeinsatz der Rettungskräfte am 17.Juli 2011

Gestern musste (wieder einmal) ein Großalarm ausgelöst werden, alle verfügbaren Rettungsbooote - soweit wir das beobachten konnten - sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei waren im Einsatz, um Segler und Bootsfahrer aus Seenot zu retten. Eine Wetterfront hatte trotz Ankündigung Viele mit urplötzlich einsetzendem Starkwind überrascht.

Hier die Pressemeldung dazu:
http://www.br-online.de/aktuell/chiemsee-seenot-sturm-ID1310969709615.xml

Sturm am Chiemsee
36 Boote in Seenot

In einem heftigen Sturm sind am Sonntagnachmittag auf dem Chiemsee 36 Boote in Seenot geraten. Sie kenterten oder wurden ans Ufer gedrückt. 61 Personen mussten gerettet werden. Die Polizei appellierte jetzt an die Wassersportler, in Zukunft Unwetterwarnungen ernster zu nehmen.

Der Deutschen Wetterdienst hatte um 14.12 Uhr eine Starkwindwarnung und um 15.32 Uhr eine Sturmwarnung für den Chiemsee herausgegeben. Die ersten Boote seien gegen 15.45 Uhr in Seenot geraten, sie hätten offensichtlich die Sturmwarnung ignoriert, so die Einsatzzentrale von Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr.

Appell der Polizei: Unwetterwarnungen beachten

"Die Wetterumschwünge bei uns am Chiemsee sind öfters schnell. Das war also in dem Sinne nicht überraschend,", erklärt Stefan Jaworek, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Prien, die Geschehnisse vom Sonntag. Leider sei die Erfahrung aus den vergangenen Jahren, dass die Segler auf dem Chiemsee "das einfach ein bisschen unterschätzen". Sie meinten wohl, bei einer Vorwarnung könne erst einmal die Hauptwarnung abgewartet werden. "Und wenn die dann kommt, dann schauen wir mal schön langsam, ob wir ans Ufer kommen." Laut Jaworek muss bei einer Vorwarnung aber ständig das Wetter beobachtet und bei einer Verschlechterung unverzüglich das Ufer aufgesucht werden. Das werde aber "oftmals leider nicht oder zu spät beachtet".

Frau muss Teil des Fingers amputiert werden

Ein 13-Jähriger war mit seiner Segeljolle zunächst verschwunden - die Eltern hatten ihn aus den Augen verloren, im Bereich der Feldwieser Bucht wurde Großalarm ausgelöst. Der Bub konnte jedoch unversehrt den Hafen in Übersee erreichen. Weniger Glück hatte eine 46-jährige Seglerin: Ihr musste ein Teil des Fingers amputiert werden, nachdem sie sich bei heftigem Wellengang die Hand zwischen zwei Segelbooten eingeklemmt hatte.

Segeljacht gesunken

Außerdem versank eine Segeljacht, obwohl sie schon am Motorrettungsboot der Wasserwacht vertäut war - das Heck des zuvor gekenterten Bootes hatte sich schon zu tief unter Wasser befunden. Um eine Gefährdung für die Umwelt und Schifffahrt auszuschließen, muss das gesunkene Schiff in den nächsten Tagen geborgen werden.

Wir möchten das zum Anlass nehmen, um an dieser Stelle einmal allen Rettungskräften - behördlichen wie auch den vielen ehrenamtlichen Helfern - unseren Dank und Anerkennung für ihre Arbeit auszusprechen. Sie alle begeben sich selber in Gefahr und nehmen die Unannehmlichkeiten eines Sturm-Einsatzes auf sich, um anderen zu helfen.

Und das auch in solchen Fällen, in denen Wassersportler sich selber fahrlässig in Gefahr begeben. Das gestrige Unwetter war seit mindestens zwei Tagen für den Nachmittag angekündigt. Seit spätestens 13 Uhr konnte man vom See aus sehen, dass sich im Westen etwas zusammenbraut. Wir selber haben uns zu diesem Zeitpunkt auf den Heimweg zum Hafen gemacht. Dabei haben wir viele Jollensegler und Tretbootmieter gesehen, die auch nach dem Einschalten der Warnleuchten (nach 14:00 Uhr) auf die drohende Gefahr offensichtlich nicht reagierten. Als kurz vor dem sich innerhalb einer Minute aufbauenden Sturm die 2. Stufe der Sturmwarnung ausgelöst wurde, war es für Viele schon zu spät.

Daher noch einmal unser Appell an alle, die auf dem Chiemsee unterwegs sind - Segler, Tretboot- und Elektrobootfahrer - informieren Sie sich über die Wettervorhersage, beobachten Sie den Himmel und bleiben Sie im Zweifelsfall an Land oder in Hafennähe, damit Ihnen das Schicksal erspart bleibt, aus Seenot gerettet werden zu müssen. Ihre Angehörigen und auch die Rettungskräfte werden es Ihnen danken. Und nicht zuletzt auch die vielen aufmerksamen Chiemsee-Segler, die um ihren guten Ruf fürchten.


Mittwoch, 01. Dezember 2010: Chiemseekarte bei uns erhältlich

Chiemsee-Segeln.de verkauft ab sofort die Seekarte "CHIEMSEE" (Hrsg. L. Karrer).
Postversand oder Abholung in München.

Chiemseekarte

Nautische Karte "CHIEMSEE", Hrsg. L. Karrer / R. Placht
Berichtigte Neuauflage 1996 (dies ist die derzeit aktuelle Ausgabe)
Maßstab 1:25.000
GPS: Kartendatum Deutsch/Potsdam
Maße ca. (B) 71 cm x (H) 65 cm

Die Karte ist weitestgehend aktuell, enthält aber noch nicht die seit 2005 geltenden Ruhezonen. Daher liefern wir zusätzlich und kostenlos einen DIN-A4-Ausdruck der offiziellen Ruhezonenkarte mit. Außerdem erhalten Sie ein Beiblatt mit aktuellen Ergänzungen/Berichtigungen/Faltanleitung.

Preis: 22,50 € (Karte, ohne Verpackung und Versand)

Verpackung und Versand: 8,39 € (DHL-Paket + Rolle innerhalb Deutschlands , Aufpreis für andere Länder gemäß der DHL-Preisliste).

Bestellung: Bis zur Bereitstellung eines eigenen Bestellformulars benutzen Sie bitte das Kontaktformular, Betreff: "Bestellung Chiemsee-Karte".

Sie erhalten dann eine Email mit unseren Kontakt-, Konto- und/oder PayPal-Daten. Bitte geben Sie die gewünschte Zahlungsart an (bar bei Abholung, Überweisung, PayPal) sowie die Versandanschrift.

Bezahlung: bar (bei Abholung) oder gegen Vorauskasse.

PayPal-Logo “Sicher zahlen“

NEU: Sie können auch bequem und sicher mit PayPal bezahlen. Dieser Service kostet uns allerdings 0.97 € pro Bestellung, die wir Ihnen daher zusätzlich in Rechnung stellen.

Lieferung: gerollt in stabiler Versandrolle, Standard-Postpaketversand (DHL).

Abholung: Sie können die Karte auch persönlich abholen, entweder privat in München oder im Ladengeschäft der
Antik mit Stil GmbH
Hauptstraße 11
85586 Poing.

Das Navigationsbesteck auf dem Foto dient nur zur Dekoration und ist nicht Bestandteil der Lieferung. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen für Privatverkäufe über Online-Medien.


Donnerstag, 10. Nov. 2010: Einzug der Deviationstonne

Zum Ende der Saison 2010 wurde die Deviationstonne vor dem Vereinshafen des YCU in Osternach endgültig eingezogen.


Montag, 2. August 2010: Anlegemöglichkeit auf der Fraueninsel eingeschränkt

Der vom See aus gesehen linke der beiden Seglerstege vor dem Inselwirt wurde von diesem eingezäunt und steht nur noch den Gästen und Besuchern des Inselwirts zur Verfügung.

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